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Metallografische Vorbereitung von vergoldetem Edelstahl

Ultrakleine vergoldete Edelstahlrohre (4 mm × 0,55 mm) kombinieren die hohe Festigkeit, Verschleißfestigkeit und hervorragende Luftdichtheit von Edelstahl mit der niedrigen Impedanz, Oxidationsbeständigkeit und guten Lötbarkeit einer Vergoldung. Diese Mikrokomponenten werden häufig in der Präzisionselektronik, der optischen Kommunikation, medizinischen Geräten und HF-Steckverbindern eingesetzt und dienen der präzisen Signalübertragung und Mikroabdichtungsleitung und bieten langfristige Korrosionsschutzleistung für miniaturisierte High-End-Geräte.

Aufgrund des winzigen Durchmessers, der ultradünnen Wand und der weichen Goldbeschichtung ist die Probenvorbereitung äußerst anspruchsvoll. Häufige Probleme sind Verformung und Abplatzen der Beschichtung beim Schneiden, Kunststoffverschmierungen, Kratzer und Reliefeffekte beim Schleifen und Polieren sowie Lücken und Abblättern der Beschichtung nach der Montage, was zu einer ungenauen Messung der Beschichtungsdicke und einer verzerrten Mikrostruktur führt.

Hier ist unser optimierter Arbeitsablauf: Nasspräzisionsschneiden mit niedriger Geschwindigkeit minimiert thermische Verformung. Die schrumpfungsarme Vakuum-Kaltmontage sorgt für einen sicheren Halt der Proben. Feines Schleifen mit Farbverlauf und sanftes Vibrationspolieren verhindern Kratzer und Schlieren. Eine kurzzeitige Ätzung mit milder Säure macht die Grenzfläche zwischen Goldbeschichtung und Substrat deutlich sichtbar und gewährleistet so eine zuverlässige metallografische Analyse.

Vorbereitungsparameter

1️⃣ Schleifen: MET-SP P600 bis P4000

2️⃣ Feinpolieren: SC-Tuch 1μm PD-WT-Federung

3️⃣ Endpolieren: ZN-Gewebe 50 nm SO-439-Aufhängung

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